Die Neuköllner SPD hat auf ihrem Parteitag am Samstag den bereits amtierenden Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu zum Kandidaten für die Wahl zum Deutschen Bundestag am 24. September 2017 gewählt. Klares Ziel ist es, wieder das Direktmandat zu erringen.  Die Rede von Fritz Felgentreu im Wortlaut an die Neuköllner SPD findet sich hier.

Fritz Felgentreu unterstrich in seiner Rede, dass er seinen Schwerpunkt auch weiter auf eine Familien- und Bildungspolitik aus einer Hand legen will: „Mit der Abschaffung des Betreuungsgelds und der Aufhebung des Kooperationsverbots kann der Bund endlich in Bildung und Betreuung investieren. Besonders Kinder aus bildungsfernen Familien brauchen einen starken Staat, der sie in allen Lebensphasen von der Kita bis zum Abschluss begleitet und ihnen hilft, sich optimal auf Ausbildung und Berufsleben vorzubereiten. Gerade die härtesten Kieze brauchen die besten Schulen. Das ist der Neuköllner Weg, den ich weiterhin in den Bundestag bringen will.“ Nur so lasse sich soziale Ungleichheit verringern und Integration bewältigen.

Um Deutschland für diese Aufgabe fit zu machen, bedarf es Investitionen. Deutschland braucht mehr Polizistinnen und Polizisten, mehr Lehrerinnen und Lehrer, mehr Richterinnen und Richter und mehr Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, anstatt Steuersenkungen, wie die Union es fordert. In den Wahlkampf geht Felgentreu unter anderem mit den Forderungen, eine Familienarbeitszeit mit einem Familiengeld einzuführen, Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Hortplatz und gebührenfreie Kitas zu garantieren, die Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern zu verbessern, die Mietpreisbremse noch strenger zu regeln, damit die Mietentwicklung in Neukölln stärker eingedämmt werden kann und eine Bürgerversicherung einzuführen, um die Zwei-Klassen-Medizin der Privatversicherung zu beenden.

„Fritz bringt Neukölln in den Bundestag“ – mit diesem Versprechen wurde Fritz Felgentreu 2013 von den Neuköllnerinnen und Neuköllnern direkt in den Bundestag gewählt. Das heißt für Fritz Felgentreu zum einen, die Neuköllner Lehren in die Diskussion im Parlament einzubringen und sich zum Beispiel erfolgreich dafür einzusetzen, die freigewordenen Mittel des abgeschafften Betreuungsgeldes eins-zu-eins den Bundesländern für ihre Bildungs- und Familienpolitik zur Verfügung zu stellen. Und es heißt zum anderen, ganz praktisch Anliegen aus Neukölln in die tägliche Arbeit aufzunehmen und in drei Jahren schon 3000 Neuköllnerinnen und Neuköllner die Gelegenheit zum Besuch in den Bundestag gegeben zu haben. Als Teil der SPD-Bundestagsfraktion unterstützte Felgentreu darüber hinaus wichtige Gesetzgebungen wie den gesetzlichen Mindestlohn, das Integrationsgesetz, die Frauenquote und das ElterngeldPlus.

Dr. Fritz Felgentreu (48) ist seit 2013 direkt gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Neukölln. Er ist Mitglied im Familien- und Verteidigungsausschuss. In der Neuköllner Politik ist er seit 1992 aktiv, davon zehn Jahre als Kreisvorsitzender der Neuköllner SPD. Von 2001 bis 2011 war er Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Von Beruf ist er Lehrer.

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SPD Neukölln wählt erneut Dr. Fritz Felgentreu zum Bundestagskandidaten
Franziska Giffey auf Facebook