Wir können keine illegalen Zeltlager in unseren Grünanlagen akzeptieren. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Grünanlagen der Allgemeinheit für ihren eigentlichen Zweck zur Verfügung stehen: der Erholung, der Entspannung, der Bewegung und dem Kinderspiel. Gleichzeitig muss es aber auch darum gehen, Menschen in Not Hilfsangebote zu unterbreiten und ausreichend Plätze in der Kältehilfe für Obdachlose zu schaffen und ihnen zu helfen, in ein normales Leben zurückzufinden. Es ist nicht unsere Absicht uns gegen Obdachlose zu stellen. Es geht darum, etwas um die Obdachlosigkeit zu tun. Gegen die Verwahrlosung in den Grünanlagen, gegen das Elend, in dem viele Menschen leben.

Heute war ich dazu Gast im ZDF Morgenmagzin. Den Ausschnitt können Sie sich hier ansehen.

Meine Haltung ist klar: wir dürfen wildes Campieren im öffentlich Raum nicht dulden. Es müssen andere Unterbringungsmöglichkeiten für Obdachlose genutzt und weiter ausgebaut werden. Diejenigen, die als EU-Bürger keinen Anspruch auf Bezahlung ihrer Unterkunft durch den deutschen Staat haben, müssen, wenn sie hier keine Perspektive haben, in ihre Heimatländer zurückkehren.

Es braucht eine berlinweite ressortübergreifende Strategie zum Umgang mit Kriminalitätsschwerpunkten, Verwahrlosungstendenzen und Brennpunktgebieten. Wir brauchen eine enge Zusammenarbeit von Ordnungsämtern und Polizei und vor allem eine bessere Personalausstattung, um Schwerpunkteinsätze durchführen zu können.

Presseüberblick:

Der Tagesspiegel vom 10.10.17
Berliner Zeitung vom 10.10.17
Berliner Morgenpost vom 10.10.2017
Berliner Morgenpost vom 09.10.2017

Beitrag teilen:
Diskussion um Obdachlosigkeit und illegale Zeltlager in unseren Parks und Grünanlagen
Franziska Giffey auf Facebook