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Das erst vor kurzem eingeweihte Bürgerbüro unseres Neuköllner SPD-Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu wurde attackiert. Das Büro am Lipschitzplatz, das offen und transparent und für jedermann einfach zugänglich sein soll, wo man Rat bekommen und auch politisch diskutieren kann – es wurde angegriffen, mutwillig wurden alle Scheiben eingeschlagen.

Ich bin wirklich erschüttert, dass es einige Leute für gerechtfertigt halten, zu solchen Mitteln der politischen Auseinandersetzung zu greifen. Das sind die Momente, in denen man sich fragt, ob diejenigen, die so etwas tun, überhaupt die leiseste Ahnung haben, was es bedeutet, politisch aktiv zu sein, dass es Menschen gibt, die unendlich viel Zeit, Kraft und Nerven dafür investieren, etwas für die Gemeinschaft zu tun. Dass es dabei auch mal unterschiedliche Meinungen geben kann, gehört zur Demokratie dazu. Aber anderen feige die Scheiben einzuschmeißen – das ist wirklich das Allerletzte.

Auch Fritz Felgentreu hat sich zum Anschlag auf sein Bürgerbüro geäußert:

„Leider gibt es immer wieder Menschen, die weder die Kraft noch die Klugheit für eine gewaltfreie Auseinandersetzung haben, die sich von Hass und Brutalität leiten lassen. Es macht mich mehr traurig als wütend. Sehr leid tut es mir für meine Mitarbeiter vor Ort, die sich bei der liebevollen Ausgestaltung des Bürgerbüros am Lipschitzplatz viel Mühe gegeben haben und dort jetzt nicht mehr angstfrei ihrer Arbeit nachgehen können. Wir setzen die endlose Reihe der Sozialdemokraten fort, die in den letzten 150 Jahren Zielscheibe von Gewalt geworden sind – und trotzdem niemals aufgegeben haben.“

 

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Anschlag auf das Bürgerbüro von Dr. Fritz Felgentreu
Franziska Giffey auf Facebook