Rathausbrief der Bezirksbürgermeisterin – Aug./Sept. 2017

Rathausbrief der Bezirksbürgermeisterin – Aug./Sept. 2017

Liebe Neuköllnerinnen, liebe Neuköllner,

im September beschließt die Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln den Doppelhaushaltsplan 2018/19. Das Bezirksamt hat die Vorlage erarbeitet. Zwar ist unser Budget mit über 900 Mio. Euro so groß wie nie zuvor, aber der Spielraum für Investitionen ist dennoch gering.

Denn vom Gesamtbudget entfallen Dreiviertel (75 Prozent) auf staatliche Hilfsleistungen wie Grundsicherung für ältere Menschen oder die Kosten der Unterkunft für Hartz IV-Empfänger. Weitere Posten: 11 Prozent für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes, 7 Prozent für Sachausgaben.

3 Prozent des Gesamtbudgets können wir für Investitionen verwenden. Weil das nicht besonders viel ist, wirbt Neukölln seit Jahren erfolgreich Fördermittel von Land, Bund und EU ein. Damit investieren wir kontinuierlich in unsere Schulen und Bildungseinrichtungen, aber auch in die öffentliche Infrastruktur. Die allgemeine Kinder- und Jugendhilfe und die Unterhaltung unserer Grünanlagen, Gehwege und Straßen sind weitere Schwerpunkte. Für die Seniorenarbeit, die Sucht- und Obdachlosenhilfe und die Mieterberatung werden wir die Mittel erhöhen.

Mit dem neuen Rathausbrief wünsche ich eine spannende Lektüre.

Ihre
Dr. Franziska Giffey

Tür-zu-Tür Wahlkampf mit Dr. Fritz Felgentreu

Tür-zu-Tür Wahlkampf mit Dr. Fritz Felgentreu

Tür-zu-Tür Wahlkampf mit dem Neuköllner SPD-Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu im Rollbergviertel – einem der sozialen Brennpunkte im Bezirk. Gerade hier ist es wichtig, sich für gute Bildung und Chancengerechtigkeit einzusetzen. Mit der Aktion „Tür zu Tür“ klingeln wir an vielen Türen und sind mit den Neuköllnerinnen und Neuköllnern ins Gespräch gekommen – über ihre Wünsche an die Bundespolitik und das, was sie vor Ort in Neukölln bewegt. Ich drücke Fritz Felgentreu bei der Wahl die Daumen!

63 Maßnahmen an 34 Neuköllner Schulen – Hochbaumaßnahmen des Bezirks verlaufen planmäßig

63 Maßnahmen an 34 Neuköllner Schulen – Hochbaumaßnahmen des Bezirks verlaufen planmäßig

Gute Nachrichten kurz vor Beginn des neuen Schuljahres: Der Bezirk Neukölln ist bei den für 2017 geplanten Sanierungs- und Baumaßnahmen an Neuköllner Schulen im Zeitplan. „Die Maßnahmen verlaufen zu über 90 Prozent planmäßig“, informiert Bezirksbürgermeisterin und zuständige Dezernentin für den Hochbau, Dr. Franziska Giffey. Für über 30 Mio. Euro werden im laufenden Jahr 63 Maßnahmen an 34 Neuköllner Schulen umgesetzt. Im vergangenen Jahr hatte der Bezirk knapp 20 Mio. Euro in 55 Maßnahmen an 36 Schulen umgesetzt.

Informationskampagne: Sperrmüll richtig entsorgen

Informationskampagne: Sperrmüll richtig entsorgen

Das Bezirksamt informiert: SPERRMÜLL RICHTIG ENTSORGEN – gemeinsam mit der Berliner Stadtreinigung – BSR haben wir einen neuen Flyer entwickelt, der kurz und einfach erklärt, wie und wo Müll entsorgen richtig geht – nicht auf unseren Straßen! Der Flyer informiert, wie Sperrmüll entsorgt wird, liefert Kontaktdaten des Recyclinghofes und gibt Tipps, wie sich dabei Geld sparen lässt. Erhältlich ist er kostenfrei im Nic Neukolln Info Center im Rathaus Neukölln, in den Quartiersbüros und online. Wer dennoch seinen Müll im Straßenland entsorgt, verhält sich asozial und muss mit Strafen bis zu 50.000 Euro rechnen.

Nachbarschaftsfest und Einweihung des neuen Kreisbüros

Nachbarschaftsfest und Einweihung des neuen Kreisbüros

Feiern Sie mit uns die Nachbarschaft im Kiez! Die SPD Neukölln ist von der Sonnenallee an die Hermannstraße gezogen und lädt herzlich dazu ein, das neue Büro am 8. September ab 17.00 Uhr kennenzulernen. Seit 2001 ist die SPD führende Kraft im Neuköllner Rathaus und hat vieles im Bezirk erreicht. Wichtig war uns immer, vor Ort präsent zu sein, zuzuhören und dann im Sinne der Neuköllnerinnen und Neuköllner zu handeln. Mit dem neuen Kreisbüro im Rollbergviertel erhöhen wir unsere Sichtbarkeit und sind als Ansprechpartner vor Ort gut erreichbar. Zu unserem Kreisbürofest lade ich alle Nachbarinnen und Nachbarn, Freunde und Interessierte sehr herzlich ein.

Rathausbrief der Bezirksbürgermeisterin – Juni 2017

Rathausbrief der Bezirksbürgermeisterin – Juni 2017

Liebe Neuköllnerinnen, liebe Neuköllner,

am 21. Juni beginnt der Sommer – wie immer am Tag der Sommersonnenwende. Drei Tage später am 24. Juni endet der muslimische Fastenmonat Ramadan. Essen und Trinken ist gläubigen Muslimen in dieser Zeit erst nach Sonnenuntergang gestattet. Abends wird im Kreise von Familie und Freunden ein Festmahl genossen. Vielfach wollen schon Grundschulkinder mitfasten, verzichten selbst bei Höchsttemperaturen auf Nahrung und Trinken. Mit der Schule verträgt sich das oft nicht.

Wenn das Fasten im Ramadan dazu führt, dass es Kindern in der Schule nicht gut geht, sie nicht am Sportunterricht teilnehmen und in Prüfungen schlecht abschneiden, ist das ein Problem. Das Bezirksamt hat deshalb mit Moscheen, Schulen und Vereinen besprochen, wie wir Kinder und Jugendliche im Fastenmonat so unterstützen können, dass ihr Schulerfolg nicht leidet. Herausgekommen ist der bundesweit einmalige Leitfaden „Ramadan und Schule – Neuköllner Empfehlung“ mit 12 Leitsätzen, um schulische und religiöse Pflichten besser miteinander zu vereinbaren.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre meines neuen Rathausbriefes.

Ihre Dr. Franziska Giffey

Empfehlungen für den Umgang mit dem Ramadan in der Schule

Empfehlungen für den Umgang mit dem Ramadan in der Schule

Heute ist der erste Schultag im Ramadan. Meine Position dazu finden Sie im Bild-Artikel.
Während des Ramadan gibt es im Schulbetrieb immer wieder Spannungen, wenn Kinder und Jugendliche fasten. Sie können dann oft nicht mehr aufmerksam dem Unterricht folgen, an den Sportstunden teilnehmen oder in den Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss oder im Abitur ihr Bestes geben. Deshalb haben das Bezirksamt und die Schulaufsicht Neukölln schon vor Wochen zum Runden Tisch ins Rathaus geladen, um gemeinsam mit Neuköllner Vereinen, Schulvertretern und Moscheen eine Empfehlung für den Umgang mit dieser Problematik zu erarbeiten. Die nun veröffentlichte Handreichung für Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler enthält 12 Hinweise, wie religiöse und schulische Pflichten im Ramadan miteinander in Einklang gebracht werden können. Die Handreichung wird an Schulen, Lehrer, Eltern und Schüler und auch in Moscheen verteilt.

Es geht darum, dass alle unsere Kinder in den Schulen gut lernen können. Das muss auch im Fastenmonat möglich sein. Wenn das Fasten im Ramadan dazu führt, dass es Kindern in der Schule nicht gut geht, sie nicht am Sportunterricht teilnehmen und in Prüfungen schlecht abschneiden, ist das ein Problem. Wir haben zusammen mit Moscheen, Schulen und Vereinen intensiv besprochen, wie wir Kinder und Jugendliche im Fastenmonat unterstützen können, sodass ihr Schulerfolg nicht leidet. Das Ergebnis ist ein Minimalkonsens, für den ich mir noch mehr Unterstützer – auch in den Neuköllner Moscheen – wünsche.

Die 12 Punkte der Neuköllner Empfehlung finden Sie hier.

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