Rudow

Liebe Rudowerinnen und Rudower,

mit Rudow verbindet mich eine ganz persönliche Geschichte. Nach dem Fall der Berliner Mauer habe ich 1989 als 11-jähriges Mädchen hier in Rudow zum ersten Mal westdeutschen Boden betreten. Ich erinnere mich noch gut an diese Gefühle: Neugier, Hoffnung und die Freude darüber, dass Berlin endlich wiedervereint zusammenwachsen konnte. Damals hätte ich nie gedacht, dass ich viele Jahre später genau diesen Stadtteil im Berliner Abgeordnetenhaus als Abgeordnete vertreten darf. Heute empfinde ich das als große Ehre und als besondere Verantwortung.

Gemeinsam für Rudow

Berlin steht vor großen Herausforderungen. Aber ich bin überzeugt: Wenn wir pragmatisch handeln, zusammenarbeiten und die Anliegen der Menschen ernst nehmen, können wir vieles verbessern. Ich möchte auch in Zukunft Ihre starke Stimme für Rudow im Berliner Abgeordnetenhaus sein. Das kann ich nur mit Unterstützung der Rudowerinnen und Rudower. Ihre Erststimme ist dafür entscheidend! Deshalb bitte ich Sie herzlich um Ihr Vertrauen und um Ihre Erststimme.

Für mich gilt schon immer: gute Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit – im Gespräch mit den Menschen vor Ort, ganz konkret. Seit fünf Jahren setze ich mich als Ihre Abgeordnete mit ganzer Kraft für Rudow ein. Dafür bin ich in Rudow unterwegs, spreche mit Menschen auf der Rudower Meile, besuche die Alte Dorfschule, Unternehmen, Sportvereine, Jugend- und Senioreneinrichtungen. Mein Bürgerbüro in Alt-Rudow ist eine feste Anlaufstelle geworden. Viele von Ihnen kommen mit Fragen, Sorgen oder guten Ideen vorbei. Manche Anliegen lassen sich schnell lösen, andere brauchen Geduld und Ausdauer. Beides gehört zu meiner Arbeit.

Rudow ist ein Stadtteil mit einer ganz besonderen Lebensqualität. Hier kennt man sich. Hier engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich. Familien leben seit Generationen hier, gleichzeitig ziehen junge Menschen neu nach Rudow. Dieses gute Miteinander möchte ich erhalten. Gleichzeitig verändert sich unsere Stadt. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass Rudow lebenswert bleibt. Das bedeutet für mich:

  • gute Schulen und Kitas
  • sichere Straßen und gepflegte Grünanlagen,
  • bezahlbares Wohnen,
  • eine funktionierende Verwaltung,
  • gute Bus- und U-Bahn-Verbindungen,
  • Unterstützung für unsere Vereine und das Ehrenamt,
  • eine starke Wirtschaft mit guten Arbeitsplätzen.

Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass die Rudowerinnen und Rudower, zurecht erwarten, dass Politik funktioniert und im Sinne der Menschen handelt. Diesen Anspruch teile ich vollkommen. Abgeordnete sind dafür da, Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten und Lösungen zu ermöglichen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Entscheidungen schneller getroffen werden, Genehmigungen nicht unnötig lange dauern und die Verwaltung verlässlich und serviceorientiert arbeitet.

Neue Wohnungen werden gebraucht. Gleichzeitig müssen Grünflächen, gewachsene Nachbarschaften und der Charakter Rudows erhalten bleiben. Stadtentwicklung braucht Augenmaß. Ich setze mich für maßvollen und bezahlbaren Wohnungsraum ein.

Viele Menschen wünschen sich mehr Sauberkeit, sichere und beleuchtete Wege und eine sichtbare Polizei. Ich setze mich dafür ein, dass sich alle Generationen in Rudow sicher fühlen können.

Eine starke Wirtschaft und gute Arbeit sind wichtig für unsere Stadt. Ich setze mich für Innovations- und Technologieförderung und ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum in Handwerk, Industrie und den Dienst- leistungsbranchen ein.

Ob mit der U-Bahn, dem Bus, dem Fahrrad oder dem Auto – Mobilität muss zuverlässig funktionieren und sicher sein. Gerade in Rudow brauchen wir gute Verbindungen, sichere Schulwege und Lösungen, die den Alltag der Menschen verbessern. Ich setze mich weiterhin für die Verlängerung der U7 bis zum Flughafen BER ein.

Jedes Kind soll unabhängig von seiner Herkunft die gleichen Chancen haben. Deshalb brauchen wir moderne Schulen, gute Ausstattung, ausreichend Lehrkräfte und verlässliche Kitas. Ich setze mich für eine gute Bildung für unsere Kinder und lebenslanges Lernen ein.

Unsere Sportvereine, die Freiwillige Feuerwehr, soziale Initiativen, Kirchengemeinden und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger machen Rudow zu einem besonders lebenswerten Stadtteil. Dieses Engagement verdient Anerkennung und konkrete Unterstützung. Ich setze mich für die Förderung des Ehrenamtes in Rudow ein.

Ich bin überzeugt: Wer Politik machen möchte, muss präsent sein. Deshalb bin ich in Rudow unterwegs, höre zu und nehme Anregungen mit ins Berliner Abgeordnetenhaus und in meine tägliche Arbeit. Ich bringe die politische Erfahrung mit, die es braucht, um Sie im Abgeordnetenhaus gut zu vertreten. Viele Begegnungen entstehen ganz spontan – beim Einkaufen, in der Bahn, auf der Rudower Meile, im Bürgerbüro oder auf dem Wochenmarkt. Genau dort erfahre ich, was die Rudowerinnen und Rudower bewegt.

Dance Divine – Inklusives Tanz Team des TSV Rudow 1888 e.V. – wird Europameister 2026

Das inklusive Performance-Cheer-Team Dance Divine vom TSV Rudow 1888 e.V. hat bei der ICU Europe Cheerleading Championship 2026 in Prag den Europameistertitel in der Kategorie Adaptive Abilities Unified Freestyle Pom gewonnen.
Das 16-köpfige Team, bestehend aus Athletinnen und Athleten mit und ohne Behinderung, überzeugte die Jury mit einer ausdrucksstarken Darbietung und setzte damit ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion im Leistungssport.
Da es für inklusive Teams kaum Fördermöglichkeiten gibt, musste die Teilnahme größtenteils selbst finanziert werden. Eine Spende in Höhe von 3.000 Euro von Gabi Grützner, vermittelt von Franziska Giffey, leistete dazu einen wichtigen Beitrag.
https://www.ltv-berlin.de/de/aktuell/news/beitrag/dance-divine-tanzt-zu-gold-inklusives-team-des-tsv-rudow-1888-e-v-wird-europameister-2026

Lösung für das Grundwasser Problem im Blumenviertel – Wasserwerk in Johannesthal wird wieder in Betrieb genommen

Der Aufsichtsrat der Berliner Wasserbetriebe hat am 6. Mai 2026 beschlossen, das stillgelegte Wasserwerk Johannisthal wieder in Betrieb zu nehmen – eine lang ersehnte Nachricht für das Rudower Blumenviertel.
Das Viertel wurde in den 1950er Jahren in einem grundwassernahen Gebiet gebaut, das nur durch das Wasserwerk trockengehalten werden konnte. Nach dessen Stilllegung 2001 stieg der Grundwasserspiegel stetig an, mit Folgen wie vollgelaufenen Kellern und rissigen Fundamenten. Im Zuge der Reaktivierung soll nun auch die provisorische Brunnengalerie saniert werden, die das Problem über Jahrzehnte gelindert hat.
Franziska Giffey (SPD), Wahlkreisabgeordnete für Rudow, hat sich seit vielen Jahren für eine Lösung dieses Problems eingesetzt – nun ist sie gefunden und erreicht.