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Damit es auch zukünftig ausreichend bezahlbaren Wohnraum und schnelle Verkehrsverbindungen in allen Teilen Berlins gibt, müssen wir heute das sozial gerechte Berlin von morgen bauen.

Verantwortungsvolle Stadtentwicklungspolitik muss dafür sorgen, dass alle Menschen bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum finden. Die Antworten der SPD Berlin auf die große soziale Frage der Stadt sind der konsequente Schutz von Mieter:innen, der Neubau von 200.000 Wohnungen bis zum Jahr 2030, der Ankauf von Wohnungen durch die landeseigenen Wohnungsgesellschaften, die Sicherung von bezahlbarem Wohn- und Gewerberaum sowie eine aktive, soziale und vorausschauende Bodenpolitik.

Zu einer ökologischen Mobilitätswende und sozial gerechten Stadtentwicklung sind der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, mehr Radwege sowie funktionierende Straßen und Brücken unerlässlich. Zudem wollen wir die Elektromobilität mit 20.000 öffentlichen Ladesäulen bis 2030 in Berlin ausbauen und den Verkehr stadtverträglich regulieren.

Alle Menschen sollen bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum finden – das ist die Aufgabe verantwortungsbewusster Stadtentwicklungspolitik. Die Berliner SPD setzt auf den konsequenten Schutz von Mieter:innen, dem Neubau und der Sicherung von bezahlbarem Wohnraum sowie einer vorausschauenden, sozialen und aktiven Bodenpolitik.

Wir schützen die Mieter:innen, indem wir Mieten wirksam regulieren, Zweckentfremdung, Leerstand und Verfall von Wohnraum bekämpfen sowie den Milieuschutz stärken. Wir setzen auf unseren Dreiklang aus Schützen, Bauen und Kaufen.

Wohnungsneubau muss Chefinnensache werden. Es gilt, einen neuen Weg für Berlin einzuschlagen. Bis zum Jahr 2030 haben wir uns zum Ziel gesetzt, 200.000 neue Wohnungen zu bauen. Dafür werden wir mit den landeseigenen Wohnungsunternehmen, den Genossenschaften und auch den privaten Wohnungsunternehmen partnerschaftlich zusammenarbeiten und einen Runden Tisch einrichten, um die Wohnungsfrage zu klären. Zudem ist es wichtig, dass die landeseigenen Wohnungsunternehmen weiter Bestandswohnungen ankaufen.

Bezahlbarer Wohnungsbau braucht zudem eine soziale und vorausschauende Bodenpolitik. Wir werden im Rahmen der finanziellen Leistungsfähigkeit des Landes Boden ankaufen, langfristig eine zweckgerechte Bodennutzung sichern und Bodenspekulationen entgegenwirken.

Beim Neubau kommt es auch auf die Planung und Bereitstellung der notwendigen Verkehrswege an. Dafür werden wir den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs weiter vorantreiben. Für ein leistungsfähiges, hochwertiges und schnelles Verkehrsnetz setzen wir unseren U-Bahn-Plan „u2030“ um, bringen mehr Verkehr auf die Schiene und verdichten den Takt im öffentlichen Personennahverkehr besonders in den Außenbezirken.

Wir planen fünf Linienverlängerungen bei der U-Bahn: die U2 nach Pankow Kirche, die U3 nach Mexikoplatz mit Anschluss zur S-Bahn, die U8 ins Märkische Viertel sowie die U7 zum Flughafen „Willy Brandt“ sowie bis Heerstraße Nord. Das Ziel ist klar: Ein Hauptstadtflughafen braucht auch eine Hauptstadtanbindung. Wir planen außerdem den weiteren U-Bahn-Ausbau an Stellen, wo er verkehrlich sinnvoll ist, um Kieze vom Straßenverkehr zu entlasten und möglichst viele Berliner:innen an das U-Bahn-Netz anzuschließen.

Aber auch mehr Fuß- und Radwege sowie funktionierende Straßen, Brücken und Tunnel sind notwendig, um eine sozial gerechte Stadtentwicklung möglichst umfassend und wirksam für alle umzusetzen. Für die ökologische Mobilitätswende wollen wir zudem die Elektromobilität in Berlin ausbauen. Wir fördern alternative Angebote zum eigenen Auto wie Carsharing ebenso wie die Elektromobilität mit 20.000 öffentlichen Ladesäulen bis 2030.