Fahnenhissung vor dem Rathaus Neukölln in Gedenken an die 2005 ermordete Deutsch-Türkin Hatun Sürücü organisiert von der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten Sylvia Edler und dem Arbeitskreis Mädchenarbeit in Neukölln, um ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen. Gehisst wurde eine Fahne, die von der Gleichstellungsbeauftragten und dem Arbeitskreis Mädchenarbeit in Neukölln „Selbstbestimmt leben – Gegen Gewalt an Frauen“ entwickelt wurde.
Der Mord an Hatun Sürücü sorgte Deutschlandweit für Entsetzen. Die 23-jährige Deutsche mit kurdischen Wurzeln hatte in Berlin ein selbstbestimmtes Leben geführt. Kurz vor dem Abschluss ihrer Gesellinnenprüfung zur Elektroinstallateurin wurde die junge Mutter von einem ihrer Brüder durch drei Kopfschüsse getötet, weil sie sich nicht den strengen Regeln der Familie unterordnete.
Wir müssen jeden Tag neu dafür arbeiten und streiten, dass alle jungen Menschen in Deutschland unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion das Recht der freien Berufs- und Partnerwahl haben und das Recht, gewaltfrei aufzuwachsen.

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Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen
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