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Am letzten Donnerstag war Grundsteinlegung des „Wohnparks St. Marien“ auf dem Gelände der alten Frauenklinik im Mariendorfer Weg. Mit dabei waren Vertreter der Kirche, des Bezirks Neukölln und der Vorstand der AVILA Management & Consulting AG, Herr Dr. Douglas Fernando.
Bauherr ist die petruswerk Katholische Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen der AVILA Management & ConsultingAG. Die Baumaßnahme besteht aus Neubauten und der Sanierung der historischen Gebäude.
Ende 2014 erwarb das petruswerk das rund 36.400m² große Areal nördlich des Mariendorfer Weges und entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Bezirk ein Wohnungsbauprojekt, das über 600 neue Mietwohnungen vorsieht. Die Umsetzung des Bauvorhabens wird in zwei zeitversetzten Abschnitten erfolgen. Im ersten Bauabschnitt werden die historischen und denkmalgeschützten Gebäude umgebaut, saniert und teilweise restauriert. Die Fertigstellung von 116 Wohnungen des 1. Bauabschnitts ist für Sommer 2017 geplant. Im zweiten Bauabschnitt, nördlich des Altbaus entstehen Neubauten in unterschiedlicher Typologie. Zunächst formieren sich vier freistehende viergeschossige Punkthäuser. Auf jeder Ebene dieser Häuser befinden sich je zwei Wohnungen. Die 46 Wohnungen (3-4 Zimmer) umfassen eine Wohnfläche von 6.361 m ². An die Punkthäuser schließt sich in nördlicher Richtung ein kammförmiges Gebäude an.
Wie die Zinken eines Kammes sind fünf baugleiche Gebäudeteile mit einem langen Verbindungstrakt verbunden. Auf 19.431m ² Wohnfläche werden 226 Wohnungen (2-4 Zimmer) errichtet. Die Mehrzahl der Wohnungen ist nach Süden, Süd-Osten und Süd-Westen ausgerichtet. Am nordwestlichen Rand des Planungsgebietes (Eschersheimer Straße), entsteht ein Wohnhochhaus. Es besteht aus einem siebengeschossigen und einem 21-geschossigenGebäudeteil, welches in den unteren Geschossen für Gewerbezwecke genutzt werden kann. Insgesamt entstehen hier 72 Wohnungen (2-3 Zimmer) auf 6.311 m². An der Silbersteinstraße entsteht ein Studentenwohnheim mit 137 Appartements und Familienzentrum. Die großzügigen Gemeinschafts- und Aufenthaltsflächen im Erdgeschoß dieses Wohnkomplexes können von Studenten und jungen Familien genutzt werden. Das gesamte Planungsgebiet wird nahezu vollständig mit einer Tiefgarage unterbaut mit demZiel, alle erforderlichen Kfz-Stellplätze in dieser Tiefgarage unterzubringen. Auf der Tiefgaragendecke entstehen hochwertige Grünanlagen mit integrierten Spielflächen für Kinder und Jugendliche sowie anspruchsvolle Begegnungsorte für alle Bewohner. Das städtebauliche Konzept greift die Idee eines neuen Wohnquartiers auf, das von einer aufgelockerten Gebäudeanordnung und großzügigen Freiräumen geprägt ist.

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Grundsteinlegung des „Wohnparks St. Marien“
Franziska Giffey auf Facebook