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Die Neuköllner Ortsverbände von SPD Neukölln, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Partei DIE LINKE sowie die Anwohnerinitiative „Hufeisern gegen Rechts“ haben am Sonntag in der Hufeisensiedlung 24 Plakate aufgehängt um die Anwohner zur Wahl demokratischer Parteien aufzufordern. Die Plakate zeigen einen stilisierten Grundriss der Hufeisen- und Krugpfuhlsiedlung mit dem Text „Siedlung mit Courage! Keine Stimme für Nationalismus und Rassismus!“. Wer durch das Gebiet lief, konnte unschwer erkennen, dass die Gegend mit NPD-Plakaten gepflastert ist. Die Beteiligten wollten damit verdeutlichen, dass der Kampf gegen den erstarkenden Rechtspopulismus ein gemeinsames Ziel aller demokratischen Kräfte sein muss. Auch viele Bezirksverordnete beteiligten sich an der Aktion. Von den Linken war Marlies Fuhrmann vertreten, für die SPD-Fraktion kamen die Bezirksverordneten Derya Çağlar und Wolfgang Hecht. Auch der Neuköllner Ortsverband der CDU war angefragt, sich an der Aktion zu beteiligen, lehnte dies jedoch ab.
Grund für die Bildung der Initiative „Hufeisern gegen rechts“ im Oktober 2012 waren Angriffe von Rechtsradikalen auf die Familie von Christiane Schott, die ab September 2011 einsetzten. Grund: Frau Schott wollte keine NPD Wahlwerbung in ihrem Briefkasten. Die Folge: Ihr Haus wurde beschädigt, ihr Briefkasten in die Luft gesprengt und es gab andere Attacken mehr. Gut, dass demokratische Parteien gemeinsam ein Zeichen dagegen setzen.

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Gemeinsame Plakataktion gegen rechte Stimmungsmache!
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