Am Abend des 6. Novembers waren fünf Minister mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern im Arbeitsministerium zu Gast: Arbeitsminister Hubertus Heil, Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Bildungsministerin Anja Karliczek, Innenminister Horst Seehofer und ich als Familienministerin. Thema: Unsere gemeinsame Fachkräftestrategie für die Beschäftigung in der Digitalen Zukunft. Besonders in Gesundheits-, Erziehungs- und Pflegeberufen, im Handwerk und in technischen Berufen gibt es deutliche Fachkräfteengpässe. Zunehmend wird das zum Problem für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland. Deshalb sollen sowohl im Inland, als auch im europäischen und internationalen Ausland Fachkräfte gewonnen werden.

Für alle, die es genauer wissen wollen, hier die Schwerpunktmaßnahmen dazu:

1. Inländische Fachkräftepotenziale heben durch Ausbildung, Weiterbildung, Qualifizierung, Qualität der Arbeit, Aufwertung sozialer Berufe und Vereinbarkeit von Familie und Beruf
2. Europäische Fachkräftepotenziale heben durch Sprachförderung, gezielte Information und Beratung, Anerkennung von Abschlüssen und Öffnung der Ausbildungsförderung
3. Internationale Fachkräftepotenziale heben durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, gezielte Werbestrategie, Sprachförderung, Anerkennung von Abschlüssen und effizientere Verwaltungsverfahren.

Gemeinsame Fachkräftestrategie für die Beschäftigung in der Digitalen Zukunft