Über 400 Stadtteilmütter, die seit 2006 rund 9.300 Familien mit 30.000 Kindern beraten und begleitet haben!
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33 neue Stadtteilmütter erhielten im Mai 2015 ihre Zertifikate im Saal der Bezirksverordnetenversammlung

Mit elf nationalen und internationalen Auszeichnungen zählen die Stadtteilmütter zu den erfolgreichsten deutschen Integrationsprojekten. Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey: „Die Stadtteilmütter sind aus Neukölln nicht mehr wegzudenken. Sie tragen so einen hohen Anteil an der Integration in Neukölln bei. Gerade in der aktuellen Situation brauchen wir die Stadtteilmütter umso mehr, um auch die neu hinzugezogenen Flüchtlingsfamilien zu integrieren“.

Wassergewöhnungsprojekt „Neuköllner Schwimmbäder“ ins Leben gerufen!
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Neukölln kämpft gegen die katastrophale Nichtschwimmerquote bei Grundschulkindern – Startschuss für Wassergewöhnungsprojekt „Neuköllner Schwimmbär“

Fast die Hälfte aller Neuköllner Kinder kann auch nach einem Jahr Schwimmunterricht in der 3. Klasse noch nicht schwimmen – der höchste Wert in ganz Berlin. In Neukölln wurde daher das in Berlin bislang einzigartige Wassergewöhnungsprojekt „Neuköllner Schwimmbär“ initiiert. Die Bilanz nach der sechswöchigen Startphase kann sich sehen lassen, jeder 5. Schüler konnte schon ein Schwimmabzeichen erzielen.

„Schwitzen statt Sitzen“ initiiert – Straffällige arbeiten ihre Strafe durch Malerarbeiten in Schulen ab!
„Schwitzen statt sitzen“ in der Albrecht-Dürer-Schule
„Schwitzen statt sitzen“ in der Albrecht-Dürer-Schule

„Schwitzen statt Sitzen“ initiiert Straffällige, die die ihnen auferlegte Geldstrafe nicht bezahlen können und normalerweise im Gefängnis eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen müssen, arbeiten ihre Strafe durch Malerarbeiten in Schulen ab. Erstmals wurde so mit dem Albrecht-Dürer-Gymnasium eine Neuköllner Schule renoviert. Die gemeinnützige Arbeit entlastet aber nicht nur die Justizvollzugsanstalten (allein 2014 sparte die Berliner Justiz damit fast 13,9 Millionen Euro), sondern dient auch der Qualifizierung und Weiterbildung der Betroffenen.

Neuköllner Koordinierungsstelle für Flüchtlinge im Rathaus eingerichtet!

Weltweit müssen viele Menschen vor Krieg, Gewalt, Not und Unterdrückung fliehen. Für Neukölln ist es selbstverständlich, diesen Geflüchteten Schutz zu bieten und sie hier willkommen zu heißen.

Ehemaliges C&A Gebäude als Unterkunft für Flüchtlinge auf den Weg gebracht und damit die Beschlagnahmung von 4 Sporthallen verhindert!

Auf der Suche nach Alternativen zur Flüchtlingsunterbringung in Turnhallen hat das Bezirksamt die Bereitschaft des Grundstückseigentümers nach Zurverfügungstellung der Liegenschaft als Flüchtlingsunterkunft offensiv kommuniziert und die entsprechenden Verhandlungen moderiert. Im Ergebnis steht nunmehr eine Unterkunft für 600 Flüchtlinge bereit.

Haus für Kältehilfe für Obdachlose am Mariendorfer Weg hergerichtet!
Haus für die Kältehilfe für Obdachlose am Mariendorfer Weg
Haus für die Kältehilfe für Obdachlose am Mariendorfer Weg

Das ehemalige Schulfilialgebäude am Mariendorfer Weg 9 ist nach der vorübergehenden Nutzung als Flüchtlingsunterkunft für die Kältehilfe hergerichtet worden. Dazu wurde das 2-geschossige Gebäude brandschutztechnisch für die Übernachtung von bis zu 60 Obdachlosen sichergestellt. Eine Notlicht- und Brandmeldeanlage, sowie vernetzte Rauchmelder wurden installiert. Die Fenster und Jalousien wurden zum Teil erneuert bzw. repariert. Die Dusch- und Toilettencontainer wurden winterfest hergerichtet.

Kitaausbau und Kitasanierung in Neukölln unterstützt!
Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey mit Raed Saleh (Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus) in der Kita Reuterstraße
Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey mit Raed Saleh (Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus) in der Kita Reuterstraße

Ohne eine ausreichende frühkindliche Bildung ist eine erfolgreiche Vorbereitung auf den Schulbesuch nicht möglich. Deshalb ist es so wichtig, dass ausreichend Kitaplätze zur Verfügung gestellt werden. Seit 2011 wurden gemeinsam mit Partnern 1.000 neue Kitaplätze geschaffen.

Thema Zuzüge aus Südosteuropa auf die Agenda gesetzt!

Der seit 2010 anhaltende wachsende Zuzug von Menschen aus Südosteuropa, vor allem aus Bulgarien und Rumänien – viele davon Roma-Familien – stellt den Bezirk vor wachsende Herausforderungen. Der Bezirk Neukölln veröffentlicht unter Federführung der Abteilung Bildung, Schule, Kultur und Sport seit 2011 jährlich einen Roma-Statusbericht, um die Entwicklung auf kommunaler Ebene in den Bereichen Bildung, Wohnen, Arbeit und Gesundheit darzustellen, den Handlungsbedarf aufzuzeigen, Lösungsansätze zu entwickeln und die Unterstützung von Landes, Bundes- und europäischer Ebene einzufordern. Dies ist nach jahrelanger Arbeit nun auch gelungen. Neukölln erhält zusätzliche Mittel von Bund und Land für Integrationsprojekte.

Impfaktion für neu zugewanderte Kinder an Neuköllner Schulen umgesetzt!

Immer mehr Kinder, die aus anderen Ländern nach Neukölln zuziehen, verfügen über keinen ausreichenden Impfschutz, wenn sie in die Schule kommen. Mit der freiwilligen Impfaktion an Neuköllner Schulen mit Willkommensklassen konnten die fehlenden Impfungen bei einer Vielzahl von Kindern nachgeholt und damit alle Kinder vor Krankheiten geschützt werden. Neukölln ist der einzige Berliner Bezirk, der eine solche Aktion gestartet hat.

Willkommensklassen und Ferienschulen eingefordert und umgesetzt!
EU-Kommissar-HFSchule
Der ehemalige EU-Sozialkommissar, László Andor (2.v.r.), besuchte im Januar 2014 gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bauministeriums, Florian Pronold (SPD, 1.v.r.), die Hans-Fallada-Schule in Neukölln. Begrüßt wurden sie von Schulleiter Carsten Paeprer (1.v.l.) und Bezirksstadträtin Franziska Giffey. (Foto: Simon)

Neukölln setzt sich seit 2011 dafür ein, dass Kinder, die ohne Deutschkenntnisse an die Schulen kommen, nicht einfach nach der „Sprachbadmethode“ in die Regelklasse gesetzt werden, sondern, dass es eine Vorbereitung dieser Kinder auf den Regelschulbesuch gibt. Mittlerweile gibt es über 300 „Willkommensklassen“ für Kinder ohne Deutschkenntnisse in Berlin, allein in Neukölln sind es 38. Die erste Ferienschule für Kinder ohne Deutschkenntnisse fand 2011 in der Neuköllner Hans-Fallada-Schule statt, inzwischen gibt es das Projekt in ganz Berlin.

Ehemalige Schulräume für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt!

Die derzeitige Situation der Unterbringung von Flüchtlingen im Land Berlin ist kritisch. Auch der Bezirk Neukölln wurde daher vom Landesamt für Gesundheit und Soziales aufgefordert, Turnhallen für Schlafplätze zur Verfügung zu stellen. Der Bezirk lehnt einen solchen Weg jedoch ab und konnte eine Alternative finden – die ehemaligen Unterrichtsräume der Hermann-Sander-Schule am Mariendorfer Weg. Dort konnte nun eine temporäre Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge eingerichtet werden.

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