Fachkräfteoffensive des Bundes für Erzieherinnen und Erzieher

Fachkräfteoffensive des Bundes für Erzieherinnen und Erzieher

Wir arbeiten gerade im Familienministerium an einer Fachkräfteoffensive des Bundes für Erzieherinnen und Erzieher. 2019 soll es losgehen mit zunächst einmal 30 Millionen Euro im Etat. Am 17. September war ich in der Hedwig-Dohm-Fachschule für Sozialpädagogik in Stuttgart und habe mich über die dort seit 2012 sehr erfolgreiche Praxisintegrierte Ausbildung – PIA informiert. Die beiden Erfolgsfaktoren: Es gibt über 3 Jahre einen Wechsel und eine enge Verzahnung von Theorie und Praxisausbildung und es gibt eine Ausbildungsvergütung von rund 1.000 Euro im Monat. Dieses Modell ist absolut nachahmenswert – auch bundesweit. Wir erarbeiten derzeit ein Konzept, wie der Bund solche Wege fördern kann.

Kabinett verabschiedet Mietrechtsanpassungsgesetz

Kabinett verabschiedet Mietrechtsanpassungsgesetz

Guten Morgen aus dem Kabinettssaal und Glückwunsch an meine Kollegin Justizministerin Katarina Barley. Sie hat heute den Entwurf des Mietrechtsanpassungsgesetzes durch das Kabinett gebracht. Ein lange angestrebter Wunsch der Sozialdemokraten in der Regierung. Mit diesem neuen Mieterschutzgesetz sollen Mieterinnen und Mieter entlastet, Herausmodernisierungen von Mietern verhindert und der barrierefreie und altersgerechte Umbau von Wohnungen unterstützt werden. Folgendes wird im Gesetz neu geregelt:

Tag der offenen Tür im Bundesfamilienministerium

Tag der offenen Tür im Bundesfamilienministerium

Am 25. und 26. August ist es soweit, dann öffnen wir im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unsere Türen für Sie und Euch! Es erwartet alle Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Tür der Bundesregierung ein buntes Programm bei uns in der Glinkastraße 24. Am Samstag werde ich selbst vor Ort sein und auch Einblick in mein Büro geben. Es gibt ein tolles Bühnenprogramm, Kinderspiele, den Infomarkt für alle Generationen oder die große Luftballonaktion mit KiKa-Moderatorin Shary Reeves. Kommen Sie vorbei! Ich freue mich auf Sie.

Bundesregierung beschließt Einführung der 3. Geschlechtsoption „divers“

Bundesregierung beschließt Einführung der 3. Geschlechtsoption „divers“

Grüße aus dem Bundeskanzleramt mit Justizministerin Katarina Barley. Heute hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben und damit die Einführung einer 3. Geschlechtsoption beschlossen. Damit wird eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt. Der Gesetzentwurf schafft für Personen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung eine Erklärungsmöglichkeit zum Personenstand mit der Bezeichnung „divers“ statt „männlich“ oder „weiblich“.

Für eine gute Ausbildung und gute Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern

Für eine gute Ausbildung und gute Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern

Am 14. August habe ich die Alice- Salomon-Schule in Hannover besucht. Mit Schülerinnen, Schülern und Lehrenden war ich im Austausch darüber, wie die Ausbildung pädagogischer Fachkräfte weiterentwickelt und die Arbeitsbedingungen verbessert werden können.

Ich möchte erfahren, was den künftigen Erzieherinnen und Erziehern wichtig ist und welche Rahmenbedingungen wir schaffen müssen, damit sich mehr Menschen für diesen Beruf entscheiden. Es sind Erzieherinnen und Erzieher, die unsere Kinder gemeinsam mit den Eltern gerade in den so wichtigen frühen Jahren begleiten und sie betreuen. Die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in diesem Bereich müssen verbessert werden. Deshalb brauchen wir eine bessere Bezahlung, eine schulgeldfreie Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher und eine Ausbildungsvergütung. Es kann nicht sein, dass junge Leute, die diesen Beruf ergreifen möchten, für die Ausbildung auch noch bezahlen müssen. Es geht nicht, dass sie sich die Frage stellen müssen, ob sie es sich leisten können, Erzieherin oder Erzieher zu werden. Hier müssen wir dringend ansetzen. Und dafür setze ich mich ein.

Regenbogen-Flagge-Hissen vor dem Bundesfamilienministerium

Regenbogen-Flagge-Hissen vor dem Bundesfamilienministerium

Ein paar Eindrücke vom gestrigen Regenbogen-Flagge-Hissen vor dem Bundesfamilienministerium. Danke an all unsere Partner und an meine Kolleginnen und Kollegen im BMFSFJ, die sich für Akzeptanz und eine vielfältige Gesellschaft einsetzen! Happy Pride2018!

Seit 1979 wird der Christopher Street Day in Deutschland gefeiert. 2018 steht der Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern in Berlin unter dem Motto „Mein Körper – meine Identität – mein Leben!“.

Seit 1979 gehen Menschen in diesem Land beim Christopher Street Day auf die Straße und fordern Respekt, Anerkennung und vor allem gleiche Rechte für gleichgeschlechtlich liebende sowie für inter- und transgeschlechtlich lebende Menschen. Wir würdigen heute den langjährigen Einsatz für Gleichberechtigung, Menschenrechte und eine freie Gesellschaft.

Gemeinsam für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland

Gemeinsam für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland

Das Bundeskabinett hat am 18. Juli die Einsetzung der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ beschlossen. Sie soll konkrete Vorschläge erarbeiten, wie in Zukunft Ressourcen und Möglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen gerecht verteilt werden können. Unter dem Vorsitz des Bundesinnenministers, Horst Seehofer, sowie dem Co-Vorsitz der Bundesfamilienministerin, Dr. Franziska Giffey, und der Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, sollen mit den übrigen Bundesressorts, den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden Ungleichheiten und Probleme in den Regionen erkannt und gemeinsam angegangen werden.

Gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, betrifft Fragen wie: Wo fühle ich mich wohl? Wie sieht es mit der Versorgung von Gütern und Dienstleistungen aus? Wie kann ich Lebensqualität in meiner Kommune mitgestalten? Kann ich im Alter in meinem gewohnten Umfeld leben? Kommunen brauchen für ihre Antworten Gestaltungsspielraum. Die Kommission soll mit ihrer Arbeit eine Orientierung geben, wie die Situation in den Regionen Deutschlands – von Ost nach West, von Nord nach Süd – verbessert werden kann.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey betonte:
„Egal, ob im Großstadtkiez oder auf dem Land, ob im Osten oder Westen – gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, heißt, dass Menschen sich überall wohlfühlen können und das vorfinden, was sie zum Leben brauchen – in jedem Alter. Damit überall gut gelebt werden kann, braucht es Menschen, die sich kümmern – in sozialen Berufen, im Ehrenamt, in der Familie. Die sozialen Berufe müssen überall aufgewertet werden – von der Erzieherin bis zum Altenpfleger. Es braucht bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung, um dem Fachkräftemangel landauf landab entgegenzuwirken. Das ehrenamtliche Engagement muss stärker unterstützt und gefördert werden, damit Menschen teilhaben und teilgeben können. Wir brauchen starke Familien für ein spürbar stärkeres Deutschland. Gerne arbeite ich daran auch in der Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse.“