Equal Pay Day – Tag für mehr Lohngerechtigkeit

Equal Pay Day – Tag für mehr Lohngerechtigkeit

Heute ist EQUAL PAY DAY – der Tag für mehr Lohngerechtigkeit bei Frauen und Männern. Am Freitag hatte ich dazu meinen ersten offiziellen Termin als Bundesfrauenministerin am Brandenburger Tor. Gemeinsam mit meinem Kollegen Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil haben wir uns bei einer Aktion des DGB Deutscher Gewerkschaftsbund dafür starkgemacht, dass die Lohnlücke von 21% endlich „schmilzt“: wir setzen uns für gleiche Löhne für gleiche Arbeit, eine Aufwertung der Pflege- und Sozialberufe und das Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit nach einer familiären Pause ein. Den Eisklotz in Form einer 21% haben wir symbolisch mit Säge und Eispickel bearbeitet.

Meine erste Woche als Bundesministerin

Meine erste Woche als Bundesministerin

Eine außergewöhnliche Woche liegt hinter mir. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat einen Backstage-Film dazu gemacht. Viel Spaß beim Zuschauen!

Am 15. März war mein erster Tag im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Amtsübergabe von Bundesministerin Katarina Barley an mich. Ich habe meine beiden Parlamentarischen Staatssekretäre Caren Marks und Stefan Zierke ernannt und vereidigt und meine Antrittsrede in der Personalversammlung gehalten – mit Videoübertragung zu den Kolleginnen und Kollegen in Bonn.

SPD Neukölln nominiert Martin Hikel für das Amt des Bezirksbürgermeisters

SPD Neukölln nominiert Martin Hikel für das Amt des Bezirksbürgermeisters

Die Neuköllner SPD hat am Donnerstag Martin Hikel, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion in der BVV Neukölln, einstimmig für das Amt des Bezirksbürgermeisters von Neukölln nominiert.

Die Bezirksverordnetenversammlung von Neukölln kann damit auf ihrer Sitzung am 21. März über den Wahlvorschlag der SPD abstimmen.

Martin Hikel macht seit sieben Jahren Bezirkspolitik in Neukölln. Ich unterstütze ihn in seiner Kandidatur und bin fest davon überzeugt, dass er ein guter Bezirksbürgermeister wird. Ich wünsche ihm alles Gute!

Martin Hikel erklärt zur Nominierung:

Dr. Franziska Giffey ist neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Dr. Franziska Giffey ist neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Am 14. März habe ich meinen Amtseid als neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Deutschen Bundestag abgelegt. Zuvor erhielt ich die Ernennungsurkunde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue.

Ich folge auf Dr. Katarina Barley, die dem neuen Kabinett als Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz weiterhin angehören wird. Eine offizielle Amtsübergabe im Bundesfamilienministerium fand am 15. März statt. Das war wahrhaftig ein außergewöhnlicher Tag für mich!

Nominierung zur Bundesfamilienministerin

Nominierung zur Bundesfamilienministerin

Liebe Neuköllnerinnen und Neuköllner,

Sie werden die Nachrichten gehört haben: heute, am Freitag, 9. März 2018, hat die Sozialdemokratische Partei Deutschlands mich als neue Bundesfamilienministerin vorgeschlagen.

Eine ganz außergewöhnliche Situation ist eingetreten, die noch vor wenigen Tagen nicht absehbar war. Mich ehrt das Vertrauen, das in mich gesetzt wird. Dennoch bin ich mir meiner Verantwortung gegenüber den Neuköllnerinnen und Neuköllnern, dem Bezirk, den angestoßenen Projekten und meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr bewusst.

Wie geht es jetzt weiter? Es liegt in der Natur der Sache, dass nicht viel Zeit verbleibt, um nötige Regelungen zu treffen.

Für mich steht fest: Ich werde alles daran setzen, einen guten Übergang und eine gute Nachfolge zu organisieren und dafür zu sorgen, dass die Dinge im Rathaus gut und beständig weiterlaufen. Darum kümmere ich mich.

Was hier über die vergangenen Jahre geleistet wurde, ist das Ergebnis von guter, harter Arbeit von vielen Menschen in unserem Bezirk. Ich bin dankbar, dass ich 16 Jahre lang als Europabeauftragte, Bildungsstadträtin und Bezirksbürgermeisterin ein Teil davon sein durfte.

Der Erfolg hat immer viele Mütter und Väter. Gemeinsam haben wir viel bewegt und geschafft für Neukölln. Viele haben mit Mut, Tatkraft und Fleiß für ein lebenswertes und besseres Neukölln gearbeitet. Dafür haben wir bundesweit Anerkennung als Modellbezirk für neue, innovative Lösungsansätze erlangt.

Mir war es immer wichtig, allen Kindern in unserem Bezirk unabhängig von ihrer Herkunft die gleichen Zukunftschancen zu ermöglichen, Menschen zu befähigen statt nur zu versorgen, ganzheitlich zu denken und zu handeln.

Gute Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit aus dem Zuhören, Vor-Ort-Sein und der Begegnung mit Menschen. Die vielen Erfahrungen, die ich in Neukölln machen durfte, werden mich immer begleiten und auch in meine künftige Arbeit einfließen. Die Themen, die mir aus lokaler Sicht immer wichtig waren, will ich jetzt auf nationaler Ebene voranbringen.

Denn es gibt viele „Neuköllns“ in Deutschland. Die Verbesserung der frühkindlichen Bildung und Kindertagesbetreuung einschließlich der Stärkung von Erzieherinnen und Erziehern, die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder und das Vorgehen gegen Kinderarmut sind dabei nur einige Schwerpunkte.

Und obwohl die neue Herausforderung eine riesige Chance ist, ist mir die Entscheidung nicht leicht gefallen.

Denn ich liebe mein Neukölln und bin denen so dankbar, mit denen ich so viele Jahre hier gestalten durfte.
Vielleicht ist Neukölln nicht der schönste, aber auf jeden Fall der spannendste Bezirk Berlins.

Deshalb werde ich auch immer im Herzen verbunden sein.
Denn eins ist wahr: Neukölln macht glücklich – nicht immer, aber immer öfter.

Herzliche Grüße
Ihre und Eure Franziska Giffey

Begleiten Sie meine Arbeit auf meinem politischen Online-Tagebuch!

Begleiten Sie meine Arbeit auf meinem politischen Online-Tagebuch!

Auf meiner Facebookseite informiere ich alle Interessierten über meine tägliche Arbeit. Auch als Bundesministerin werde ich dieses Tagebuch weiterführen. Wenn auch Sie mich auf dieser außergewöhnlichen Reise begleiten möchten, freue ich mich über Ihr like. Bringen Sie sich gerne in die Diskussionen ein und teilen Sie mir Ihre Meinung zu Themen mit, die Sie besonders interessieren oder wo Sie sich politische Veränderungen vorstellen können.

Bezirksverordnetenversammlung Neukölln wählt Karin Korte zur Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport

Bezirksverordnetenversammlung Neukölln wählt Karin Korte zur Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport

Das Bezirksamt Neukölln ist wieder komplett: Am Abend des 28. Februar wählte die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln Karin Korte (SPD) mit 34 von 52 Stimmen als neue Bezirksstadträtin. Sie übernimmt damit ab sofort das Ressort Bildung, Schule, Kultur und Sport. Kortes Vorgänger Jan-Christopher Rämer (SPD) hatte im November sein Ausscheiden als Bezirksstadtrat erklärt.

Die in Nordrhein-Westfalen geborene Diplomsozialarbeiterin und Theaterpädagogin arbeitete bereits von 1984 bis 1991 und von 2002 bis 2018 im Bezirksamt Neukölln, unter anderem als Neuköllns erste Migrationsbeauftragte. Zuletzt leitete sie das Gemeinschaftshaus Gropiusstadt. Bei der Berlin-Wahl 2016 wurde Korte als Abgeordnete in das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt.

„Ich freue mich sehr über die Wahl zur Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport“, sagte Bezirksstadträtin Karin Korte nach der Wahl. „Ich habe großen Respekt vor diesem Amt und nehme die Herausforderung, die es an mich stellt, gerne an. Mir ist wichtig, dass unsere Neuköllner Kinder während ihrer Schulzeit die bestmögliche Unterstützung bekommen, die wir ihnen geben können, damit sie ihre Begabungen entfalten können und gute Chancen für ihr späteres Leben bekommen. In unseren Bibliotheken, Kulturorten, Weiterbildungseinrichtungen und Sportstätten wird gute Arbeit geleistet. Ich möchte sie fortsetzen, ausbauen und auch mit eigenen Akzenten weiter entwickeln.“

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey: „Das Bezirksamts-Kollegium heißt Karin Korte sehr herzlich willkommen. In ihrem neuen Arbeitsbereich liegen zentrale Themen für Neukölln. Es ist gut für den Bezirk, dass mit Karin Korte eine neue Dezernentin in das Haus der Bildung einzieht, die bereits bestens mit der Abteilung vertraut ist. Ich bin überzeugt, dass sie sich im höchsten Maße für die Belange von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften, Sportlerinnen und Sportlern und Kulturschaffenden einsetzen und mit ihrer herzlichen Art den richtigen Ton treffen wird.“

Franziska Giffey auf Facebook