Tag der offenen Tür im Bundesfamilienministerium

Tag der offenen Tür im Bundesfamilienministerium

Am 25. und 26. August ist es soweit, dann öffnen wir im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unsere Türen für Sie und Euch! Es erwartet alle Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Tür der Bundesregierung ein buntes Programm bei uns in der Glinkastraße 24. Am Samstag werde ich selbst vor Ort sein und auch Einblick in mein Büro geben. Es gibt ein tolles Bühnenprogramm, Kinderspiele, den Infomarkt für alle Generationen oder die große Luftballonaktion mit KiKa-Moderatorin Shary Reeves. Kommen Sie vorbei! Ich freue mich auf Sie.

Bundesregierung beschließt Einführung der 3. Geschlechtsoption „divers“

Bundesregierung beschließt Einführung der 3. Geschlechtsoption „divers“

Grüße aus dem Bundeskanzleramt mit Justizministerin Katarina Barley. Heute hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben und damit die Einführung einer 3. Geschlechtsoption beschlossen. Damit wird eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt. Der Gesetzentwurf schafft für Personen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung eine Erklärungsmöglichkeit zum Personenstand mit der Bezeichnung „divers“ statt „männlich“ oder „weiblich“.

Für eine gute Ausbildung und gute Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern

Für eine gute Ausbildung und gute Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern

Am 14. August habe ich die Alice- Salomon-Schule in Hannover besucht. Mit Schülerinnen, Schülern und Lehrenden war ich im Austausch darüber, wie die Ausbildung pädagogischer Fachkräfte weiterentwickelt und die Arbeitsbedingungen verbessert werden können.

Ich möchte erfahren, was den künftigen Erzieherinnen und Erziehern wichtig ist und welche Rahmenbedingungen wir schaffen müssen, damit sich mehr Menschen für diesen Beruf entscheiden. Es sind Erzieherinnen und Erzieher, die unsere Kinder gemeinsam mit den Eltern gerade in den so wichtigen frühen Jahren begleiten und sie betreuen. Die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in diesem Bereich müssen verbessert werden. Deshalb brauchen wir eine bessere Bezahlung, eine schulgeldfreie Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher und eine Ausbildungsvergütung. Es kann nicht sein, dass junge Leute, die diesen Beruf ergreifen möchten, für die Ausbildung auch noch bezahlen müssen. Es geht nicht, dass sie sich die Frage stellen müssen, ob sie es sich leisten können, Erzieherin oder Erzieher zu werden. Hier müssen wir dringend ansetzen. Und dafür setze ich mich ein.

Regenbogen-Flagge-Hissen vor dem Bundesfamilienministerium

Regenbogen-Flagge-Hissen vor dem Bundesfamilienministerium

Ein paar Eindrücke vom gestrigen Regenbogen-Flagge-Hissen vor dem Bundesfamilienministerium. Danke an all unsere Partner und an meine Kolleginnen und Kollegen im BMFSFJ, die sich für Akzeptanz und eine vielfältige Gesellschaft einsetzen! Happy Pride2018!

Seit 1979 wird der Christopher Street Day in Deutschland gefeiert. 2018 steht der Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern in Berlin unter dem Motto „Mein Körper – meine Identität – mein Leben!“.

Seit 1979 gehen Menschen in diesem Land beim Christopher Street Day auf die Straße und fordern Respekt, Anerkennung und vor allem gleiche Rechte für gleichgeschlechtlich liebende sowie für inter- und transgeschlechtlich lebende Menschen. Wir würdigen heute den langjährigen Einsatz für Gleichberechtigung, Menschenrechte und eine freie Gesellschaft.

Gemeinsam für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland

Gemeinsam für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland

Das Bundeskabinett hat am 18. Juli die Einsetzung der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ beschlossen. Sie soll konkrete Vorschläge erarbeiten, wie in Zukunft Ressourcen und Möglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen gerecht verteilt werden können. Unter dem Vorsitz des Bundesinnenministers, Horst Seehofer, sowie dem Co-Vorsitz der Bundesfamilienministerin, Dr. Franziska Giffey, und der Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, sollen mit den übrigen Bundesressorts, den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden Ungleichheiten und Probleme in den Regionen erkannt und gemeinsam angegangen werden.

Gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, betrifft Fragen wie: Wo fühle ich mich wohl? Wie sieht es mit der Versorgung von Gütern und Dienstleistungen aus? Wie kann ich Lebensqualität in meiner Kommune mitgestalten? Kann ich im Alter in meinem gewohnten Umfeld leben? Kommunen brauchen für ihre Antworten Gestaltungsspielraum. Die Kommission soll mit ihrer Arbeit eine Orientierung geben, wie die Situation in den Regionen Deutschlands – von Ost nach West, von Nord nach Süd – verbessert werden kann.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey betonte:
„Egal, ob im Großstadtkiez oder auf dem Land, ob im Osten oder Westen – gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, heißt, dass Menschen sich überall wohlfühlen können und das vorfinden, was sie zum Leben brauchen – in jedem Alter. Damit überall gut gelebt werden kann, braucht es Menschen, die sich kümmern – in sozialen Berufen, im Ehrenamt, in der Familie. Die sozialen Berufe müssen überall aufgewertet werden – von der Erzieherin bis zum Altenpfleger. Es braucht bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung, um dem Fachkräftemangel landauf landab entgegenzuwirken. Das ehrenamtliche Engagement muss stärker unterstützt und gefördert werden, damit Menschen teilhaben und teilgeben können. Wir brauchen starke Familien für ein spürbar stärkeres Deutschland. Gerne arbeite ich daran auch in der Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse.“

Der Erzieherberuf muss attraktiver werden

In der Wochenzeitung DIE ZEIT habe ich ein Interview zu den aktuellen Schwerpunkten meiner Politik im Bundesfamilienministerium gegeben. Dort fordere ich bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher. Denn gemeinsam mit den Eltern stellen sie die Weichen für das ganze Leben – und damit auch für Chancengleichheit und gelingende Integration. Hier das vollständige Interview zum Nachlesen.

Besuch der Pflegeeinrichtung Haus am Steinhübel in Saarbrücken

Besuch der Pflegeeinrichtung Haus am Steinhübel in Saarbrücken

Guter Besuch der Pflegeeeinrichtung Haus am Steinhübel in Saarbrücken mit vielen interessanten Gesprächen mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Pflegekräften und Auszubildenden. Das Haus am Steinhübel der Stiftung kreuznacher Diakonie bietet stationäres Wohnen für 83 Pflegebedürftige, „Wohnen Plus“ für 31 Personen (selbstständiges Wohnen mit der Möglichkeit, das Unterstützungsangebot der Einrichtung in Anspruch zu nehmen) und „Wohnen für Hilfe“ für 19 Studierende in Kooperation mit dem Studentenwerk im Saarland. Das Besondere daran: Die Studenten wohnen für eine geringe Miete in 19 Appartements, wenn sie durchschnittlich ca. 8 Stunden monatlich ehrenamtlich Zeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verbringen und mit ihnen zum Beispiel spazieren gehen. Ich finde diese Idee der Nachbarschaftshilfe und des Generationenaustausches klasse. Im Gespräch mit den Pflegekräften habe ich von unseren Plänen des Bundes für die konzertierte Aktion Pflege berichtet und über die Ausbildungsoffensive in der Pflege gesprochen.