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„Neukölln macht seine Hausaufgaben für den Radverkehr“ kommentiert die Bezirksverordnete Nicola Böcker-Giannini (SPD) die Antwort des Bezirksamtes auf ihre Große Anfrage in der BVV-Sitzung am 15. Juni. Bezirksstadtrat Thomas Blesing erläuterte ausführlich die umfangreichen Maßnahmen des Bezirksamtes zur Förderung des Radverkehrs:

– Instandsetzung oder Erneuerung von Radwegen: 34km in 45 Maßnahmen
– Markierung von Radfahrstreifen: 5,8km 6 Maßnahmen
– Fahrbanen radfahrerfreundlich asphaltiert: 1,7km in 8 Maßnahmen

Darüber hinaus wird in Kürze die Weserstraße zwischen Kottbusser Damm und Reuterstraße als Fahrradstraße ausgewiesen. Folgen soll das Weigandufer zwischen Teupitzer Brücke und Weichselstraße sowie die Pflügerstraße zwischen Weichsel- und Pannierstraße.

Die Planungen für 2016 bis 2019 umfassen den Bau weiterer 5,9km Radwege im Norden wie Süden Neuköllns. Detaillierte Informationen finden sich nach kurzer Zeit in der schriftlichen Antwort des Bezirksstadtrats auf der Webseite der BVV Neukölln: http://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=5262

„Ich freue mich auch, dass die Bezirksverordneten meinem Antrag gefolgt sind, gemeinsam mit Verbänden und Initiativen im Fahr-Rat regelmäßig daran zu arbeiten, Neukölln noch fahrradfreundlicher zu machen“, so Böcker-Giannini. Alle Neuköllner*innen sollen ihre Wünsche und Interessen in ein Gesamtkonzept zum Radverkehr einbringen können. Zudem beschloss die BVV noch, dass dort, wo ein extremer Mangel an Abstellplätzen besteht, Abstellmöglichkeiten auf Fahrbahnen zu prüfen.

Zum Antrag: http://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/___tmp/tmp/45081036108601186/108601186/00165057/57.pdf

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Ampeln auf Grün für den Radverkehr
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