100 Jahre Frauenwahlrecht

100 Jahre Frauenwahlrecht

Heute fand unser feierlicher Festakt zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt. Zu Gast auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und die ehemaligen Bundesfrauenministerinnen Manuela Schwesig, Christine Bergmann, Rita Süssmuth und Ursula Lehr. Wenn Frauen – und auch einige kluge Männer – etwas so bahnbrechendes wie das #Frauenwahlrecht erreicht haben, ist es wichtig, daran zu erinnern. Trotz der Freude über die Errungenschaften müssen wir aber weiterstreiten! Heute 100 Jahre später geht es um Themen wie gleichen Lohn für gleiche Arbeit, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um die Aufwertung der sozialen Berufe und um den Schutz vor Gewalt. Es ist wichtig, dass Frauen wählen gehen. Genauso wichtig ist, dass sie für politische Ämter kandidieren und gewählt werden. Dann bewegt sich nämlich mehr für Frauen. Frauen können alles – das ist nicht nur Fakt, sondern Forderung zugleich. Und wenn die Hälfte der Bevölkerung aus Frauen besteht – warum dann nicht auch die Parlamente? Gleiche Chancen für Frauen und Männer sind gut für unsere Demokratie. Dafür zu streiten lohnt sich auch heute noch.

Mehr lesen Sie in meinem Namensbeitrag 100 Jahre Frauenwahlrecht: „Wir müssen unsere Rechte verteidigen!“ für die Zeitschrift EMMA.

Verleihung des Förderpreises für eine klischeefreie Bildung und Erziehung

Verleihung des Förderpreises für eine klischeefreie Bildung und Erziehung

Am Abend des 12. Novembers fand die Verleihung des Förderpreises „Verein(t) für gute Kita und Schule“ für eine klischeefreie Bildung und Erziehung im Bundesfamilienministerium statt. Den Förderpreis der Stiftung Bildung ehrt Projekte, die Kinder und Jugendliche ermutigen, ihren Fähigkeiten und Talenten zu folgen – frei von traditionellen Rollenzuschreibungen und Geschlechterklischees. Ich durfte einen der drei mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreise an den Kita-Förderverein „Heidemühler Rasselbande e. V.“ überreichen. Insgesamt waren 14 Kita- und Schulfördervereine aus elf Bundesländern nominiert. Alle setzen sich dafür ein, dass jedes Kind das werden kann, was es wirklich will. Danke für das tolle Engagement.

Debattencamp der SPD

Debattencamp der SPD

Am 10. November fand das Debattencamp der SPD im Funkhaus Berlin statt. Es ging um die großen Gesellschaftsfragen, auf die eine moderne SPD Antworten finden muss. Ich habe gemeinsam mit Sachsens stellvertretendem Ministerpräsidenten Martin Dulig, den Bundestagsabgeordneten Susann Rüthrich und und Dagmar Schmidt und vielen Gästen am Debatten – Küchentisch über Kinderarmut diskutiert und wie eine Kindergrundsicherung gestaltet sein müsste, damit kein Kind in Deutschland mehr arm sein muss. Unser STARKE-FAMILIEN-GESETZ leistet einen wichtigen Beitrag dafür. Viele junge SPD Mitglieder waren da – die mit Energie und Tatendrang die SPD wieder voranbringen wollen. Danke an alle!

Das Starke-Familien-Gesetz

Das Starke-Familien-Gesetz

Gemeinsam mit Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil haben wir der Presse unser neues gemeinsames großes Vorhaben vorgestellt: Das STARKE-FAMILIEN-GESETZ. Wir wollen gegen Kinderarmut in Deutschland vorgehen, indem wir Familien mit kleinen Einkommen stärken – die Verkäuferin, den Bäcker, die Friseurin, den Handwerker. Zum Beispiel eine Alleinerziehende mit zwei Kindern und einem Nettoeinkommen zwischen 900 und 1.600 Euro oder eine Paarfamilie mit zwei Kindern und einem Nettoeinkommen zwischen 1.300 und 2.400 Euro.
Für diese Familien wird es einen neuen ZUSCHLAG ZUM KINDERGELD geben – eine Art KINDERGELD PLUS mit einem Höchstbetrag von 183 Euro. Alle Familien, die diesen Zuschlag bekommen oder die Sozialhilfe beziehen, können auch die verbesserten Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für ihre Schulkinder bekommen: kostenloses Schulmittagessen, kostenlose Schülerfahrkarte, ein Schulstarterpaket in Höhe von 150 Euro und Lernförderung auch dann, wenn noch keine Versetzungsgefährdung vorliegt.

Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ von DIHK und BMFSFJ

Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ von DIHK und BMFSFJ

Zusammen mit Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Industrie- und Handelskammertages (DIHK), habe ich rund 300 VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zum Vereinbarkeitstag 2018 in Berlin begrüßt. Gemeinsam mit dem DIHK betreiben wir als Familienministerium das Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ mit 7000 Mitgliedsunternehmen. Die Familie ist dabei auch in der Wirtschaftswelt ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht bei immer mehr Unternehmen im Fokus. Das hilft nicht nur den Familien, sondern auch den Unternehmen. Denn: Familienorientierung in der Wirtschaft ist längst nicht mehr nur eine nette Geste, sondern ein Standortfaktor und gleichzeitig Notwendigkeit, um Fachkräfte zu gewinnen, zu halten und um dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein. Deshalb haben wir gemeinsam mit der Wirtschaft den Fortschrittsindex Vereinbarkeit entwickelt, um Unternehmen in ihrem Bemühen um mehr Familienfreundlichkeit zu unterstützen.