Equal Pay Day: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern schließen

Equal Pay Day: Lohnlücke zwischen Frauen und Männern schließen

it einer gemeinschaftlichen Aktion zum Equal Pay Day haben mehrere Verbände und ich eine gerechte Bezahlung von Frauen und Männern gefordert. Nach wie vor beträgt die Lohnlücke in Deutschland 21 Prozent.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts liegt der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern weiterhin bei durchschnittlich 21 Prozent. Der Equal Pay Day, der in diesem Jahr wieder am 18. März stattfindet, macht auf diese Ungleichheit aufmerksam. Anlässlich des Aktionstages haben der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Sozialverband Deutschland und der Deutsche Frauenrat zu ihrer jährlichen Kundgebung vor das Brandenburger Tor eingeladen. Das Motto lautet in diesem Jahr: „Wertsache Arbeit“.

Wir haben weiterhin 21 Prozent Lohnunterschied und in der Folge 53 Prozent Rentenunterschied. Das ist inakzeptabel und muss geändert werden. Frauen haben mehr verdient. Aber wir dürfen nicht bei der unverbindlichen Empfehlung bleiben, es braucht auch rechtliche Rahmenbedingungen, um das zu ändern, zum Beispiel bei den Führungspositionen in den Chefetagen der deutschen Unternehmen. Wir werden dort Sanktionen einführen, wenn Unternehmen künftig keine Zielgröße für Frauen in den Vorständen melden oder die Zielgröße ‚Null‘ nicht begründen. Und: Ohne dass wir das Thema Aufwertung der sozialen Berufe angehen, wird es nicht gehen.

Ein Jahr Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Heute bin ich genau ein Jahr Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auf Facebook finden Sie einen kleinen Bilder-Rückblick über das, was wir im letzten Jahr geschafft und auf den Weg gebracht haben: für gute Kitas, bessere finanzielle Unterstützung für Familien, die Aufwertung der sozialen Berufe, ein Aktionsprogramm gegen Gewalt an Frauen, über 200 Anti-Mobbing-Profis in Schulen, die Entfristung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und vieles mehr. Mein Anspruch ist und bleibt, dass alles, was wir im Familienministerium umsetzen, auch wirklich vor Ort bei den Menschen ankommt. Dafür werden wir auch weiterhin arbeiten. Danke für Ihr Interesse!

Auch der Tagesspiegel hat Bilanz gezogen – ein Jahr Große Koalition. Von 139 Regierungsvorhaben sind zwei Drittel abgearbeitet oder in Arbeit.

Ein wirklich außergewöhnliches Jahr. Ulli Zelle und Silke Cölln vom rbb24 haben über die ersten 100 Tage einen Film gemacht – hier nochmal zum Nachschauen.

Erste Regierungsbefragung im Deutschen Bundestag

Hier das Video zum Eingangsstatement meiner ersten Regierungsbefragung im Deutschen Bundestag. Es ging um viele unserer Hausthemen. Von den starken Familien, den guten Kitas, den sozialen Berufen und der Gleichstellung von Frauen über den Unterhaltsvorschuss und das Thema Gemeinsam getrennt erziehende Eltern bis hin zu unserem Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Diese Spannbreite zeigt: Das BMFSFJ ist ein Gesellschaftsministerium und wir alle arbeiten jeden Tag daran, dass die Menschen in Deutschland gut leben können. Wer Interesse an der kompletten Befragung hat, findet das Video dazu hier:

„Stark im Beruf“: Mütter mit Migrationshintergrund bei Jobsuche begleiten

„Stark im Beruf“: Mütter mit Migrationshintergrund bei Jobsuche begleiten

Unser erfolgreiches Bundesprogramm „Stark im Beruf“ wird fortgesetzt! Insgesamt wurden in den vergangenen vier Jahren rund 10.000 Mütter mit Migrationshintergrund beim Berufseinstieg beraten und unterstützt. Mehr als ein Drittel von ihnen konnte bereits eine sozialversicherungspflichtige Arbeit oder eine Ausbildung aufnehmen. Diese wichtige Programm kann jetzt weitergehen. Hier das Video zu meinem Besuch im Vivantes Klinikum Neukölln in dieser Woche:

Internationaler Frauentag: Aufräumen mit Rollenklischees

Internationaler Frauentag: Aufräumen mit Rollenklischees

Ich wünsche allen Frauen heute einen schönen Frauentag! In Berlin ist der Frauentag in diesem Jahr erstmals ein Feiertag. Das ist ein tolles Signal für die Gleichstellung. Denn auch wenn wir schon viel erreicht haben, gibt es noch jede Menge zu tun: gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Aufstiegschancen, mehr Frauen in Führungspositionen, besserer Schutz vor Gewalt, Aufwertung der sozialen Berufe und vieles mehr. Ich bin der festen Überzeugung: Frauen können alles – ob Vorstandsvorsitzende, Bauingenieurin oder Müllwerkerin. Davon konnte ich mich auch gestern bei der Berliner Stadtreinigung überzeugen. Danke an die vielen engagierten Müllwerkerinnen und Müllwerker, die unsere Städte mit so viel Einsatz sauber halten!

Respekt Coaches: Mehr Budget für Bundesprogramm gegen Mobbing an Schulen

Respekt Coaches: Mehr Budget für Bundesprogramm gegen Mobbing an Schulen

Das Bundesprogramm „Respekt Coaches/Anti-Mobbing-Profis“ unterstützt Schulen dabei, religiöses Mobbing unter Schülerinnen und Schülern einzudämmen und ihr Demokratieverständnis zu fördern. Ich freue mich eine Aufstockung des Programmbudgets ankündigen zu können. Für das Jahr 2019 stellt die Bundesregierung 23 Millionen Euro für den Einsatz gegen religiöses Mobbing und für mehr Toleranz an Schulen zur Verfügung – drei Millionen mehr als 2018. Mit dem Budget sollen zusätzlich zu den bereits bestehenden 168 Standorten bundesweit 24 weitere aufgebaut werden. Die Auswahl der Standorte erfolgt in enger Abstimmung mit den Ländern.

Mir ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler lernen, mit unterschiedlichen Meinungen und auch Glaubensüberzeugungen umzugehen. Den anderen anzunehmen, wie er ist, ist Grundlage für ein friedliches Zusammenleben ohne Gewalt, Mobbing und Ausgrenzung. So werden Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft vermittelt.