Regenbogen-Flagge-Hissen vor dem Bundesfamilienministerium

Regenbogen-Flagge-Hissen vor dem Bundesfamilienministerium

Ein paar Eindrücke vom gestrigen Regenbogen-Flagge-Hissen vor dem Bundesfamilienministerium. Danke an all unsere Partner und an meine Kolleginnen und Kollegen im BMFSFJ, die sich für Akzeptanz und eine vielfältige Gesellschaft einsetzen! Happy Pride2018!

Seit 1979 wird der Christopher Street Day in Deutschland gefeiert. 2018 steht der Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern in Berlin unter dem Motto „Mein Körper – meine Identität – mein Leben!“.

Seit 1979 gehen Menschen in diesem Land beim Christopher Street Day auf die Straße und fordern Respekt, Anerkennung und vor allem gleiche Rechte für gleichgeschlechtlich liebende sowie für inter- und transgeschlechtlich lebende Menschen. Wir würdigen heute den langjährigen Einsatz für Gleichberechtigung, Menschenrechte und eine freie Gesellschaft.

Gemeinsam für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland

Gemeinsam für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland

Das Bundeskabinett hat am 18. Juli die Einsetzung der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ beschlossen. Sie soll konkrete Vorschläge erarbeiten, wie in Zukunft Ressourcen und Möglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen gerecht verteilt werden können. Unter dem Vorsitz des Bundesinnenministers, Horst Seehofer, sowie dem Co-Vorsitz der Bundesfamilienministerin, Dr. Franziska Giffey, und der Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, sollen mit den übrigen Bundesressorts, den Ländern und kommunalen Spitzenverbänden Ungleichheiten und Probleme in den Regionen erkannt und gemeinsam angegangen werden.

Gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, betrifft Fragen wie: Wo fühle ich mich wohl? Wie sieht es mit der Versorgung von Gütern und Dienstleistungen aus? Wie kann ich Lebensqualität in meiner Kommune mitgestalten? Kann ich im Alter in meinem gewohnten Umfeld leben? Kommunen brauchen für ihre Antworten Gestaltungsspielraum. Die Kommission soll mit ihrer Arbeit eine Orientierung geben, wie die Situation in den Regionen Deutschlands – von Ost nach West, von Nord nach Süd – verbessert werden kann.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey betonte:
„Egal, ob im Großstadtkiez oder auf dem Land, ob im Osten oder Westen – gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, heißt, dass Menschen sich überall wohlfühlen können und das vorfinden, was sie zum Leben brauchen – in jedem Alter. Damit überall gut gelebt werden kann, braucht es Menschen, die sich kümmern – in sozialen Berufen, im Ehrenamt, in der Familie. Die sozialen Berufe müssen überall aufgewertet werden – von der Erzieherin bis zum Altenpfleger. Es braucht bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung, um dem Fachkräftemangel landauf landab entgegenzuwirken. Das ehrenamtliche Engagement muss stärker unterstützt und gefördert werden, damit Menschen teilhaben und teilgeben können. Wir brauchen starke Familien für ein spürbar stärkeres Deutschland. Gerne arbeite ich daran auch in der Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse.“

Der Erzieherberuf muss attraktiver werden

In der Wochenzeitung DIE ZEIT habe ich ein Interview zu den aktuellen Schwerpunkten meiner Politik im Bundesfamilienministerium gegeben. Dort fordere ich bessere Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher. Denn gemeinsam mit den Eltern stellen sie die Weichen für das ganze Leben – und damit auch für Chancengleichheit und gelingende Integration. Hier das vollständige Interview zum Nachlesen.