Tag der offenen Tür im Rathaus Neukölln

Tag der offenen Tür im Rathaus Neukölln

Ich freue mich über einen gelungenen Tag der offenen Tür in unserem Rathaus. Über 1.000 Besucherinnen und Besucher kamen – hoch interessiert, begeistert, überrascht. Die Mühe hat sich wirklich gelohnt. Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen und auch an unsere Partner von Polizei und ADFC, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Über 40 Stände und Aktionen hat es geben, aus allen Abteilungen und auf allen Etagen bis hoch zum Turm. Ein toller Tag, ich hoffe Sie empfinden das ebenso.

Grundfinanzierung der Neuköllner Stadtteilmütter bis Ende 2019 gesichert

Grundfinanzierung der Neuköllner Stadtteilmütter bis Ende 2019 gesichert

Immer wieder müssen die Neuköllner Stadtteilmütter um ihre Grundfinanzierung bangen. Nun ist es erfreulicher Weise gelungen, diese bis Ende 2019 zu sichern. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat die Stadtteilmütter über das EU-Bund-Länder-Programm der Zukunftsinitiative Stadtteilteil, Teilprogramm Sozialen Stadt seit Ende 2006 gefördert und hat nun eine weitere Finanzierung bis Ende 2019 in Höhe von rund 590.000 € zugesagt. Damit können die derzeit 76 Stadtteilmütter die nächsten drei Jahre nach wie vor pädagogisch begleitet und neue Frauen zu Stadtteilmüttern ausgebildet werden. Ein so erfolgreiches Projekt bedarf starker Partner. Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, dem JobCenter Neukölln sowie dem Träger der Stadtteilmütter haben wir eine starke und gewinnbringende Kooperation. So können 76 Frauen mit Zuwanderungsgeschichte weiter gelebte Integrationsarbeit vor Ort leisten.

Bezirksamt Neukölln startet die AKTION ANTIMÜLL

Bezirksamt Neukölln startet die AKTION ANTIMÜLL

Am 12. April startete ich zusammen mit dem Neuköllner Ordnungsamt die A K T I O N – A N T I M Ü L L an 15 Hotspots im Bezirk, um der anhaltenden Vermüllung im Bezirk – vor allem durch illegal abgelagerten Sperrmüll auf Neuköllns Straßen – entgegenzuwirken. 800 Tonnen wurden allein im letzten Jahr durch die BSR im Auftrag des Ordnungsamtes entsorgt – ein Spitzenplatz in der Berliner Müllstatistik. Seit der Einführung des „Anliegen-Management-Systems (AMS)“ im Ordnungsamt Neukölln Anfang November 2015 sind über 3.700 Meldungen über illegale Müllablagerungen im öffentlichen Straßenland im Ordnungsamt Neukölln eingegangen. In Abstimmung mit der BSR wurde nun aktuell eine Auswertung der Meldehäufigkeit und der Abfallmenge in bestimmten Straßen des Bezirks vorgenommen. Wir wollen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um gegen die Vermüllung im Bezirk vorzugehen. Es kann nicht sein, dass sich einige Menschen auf Kosten der Allgemeinheit ihres Mülls entledigen und dem Bezirk damit bewusst Schaden zufügen. Dem muss etwas entgegengesetzt werden.

Neuköllns Schätze entdecken – Schillerkiez

Neuköllns Schätze entdecken – Schillerkiez

Am Samstag war ich erneut auf meiner Tour: „Neuköllns Schätze entdecken“ in Kooperation mit der Volkshochschule Neukölln in Berlin – diesmal im Schillerkiez. Gemeinsam mit Quartiersmanager Gunnar Zerowsky ging es darum, den Besuchern Geschichte, Sehenswürdigkeiten und die aktuellen Entwicklungen im Schillerkiez und Umgebung näher zu bringen.

Der Schillerkiez umfasst das historische Wohngebiet Schillerpromenade und darüber hinaus die südlich der Leinestraße liegenden Friedhöfe sowie das Gebiet um den Wartheplatz bis an den südlichen S-Bahn-Ring. Er ist geprägt durch eine aus der Jahrhundertwende stammende Altbaukulisse und den zentralen repräsentativen Grünzug auf der Schillerpromenade. Das gründerzeitliche Quartier hat sich seit Aufgabe des Flugbetriebes auf dem Flughafen Tempelhof zunehmend zu einem beliebten Wohngebiet entwickelt.
Die soziale Lage ist weiterhin ambivalent, das Gebiet ist aufgrund seiner Bevölkerungsstruktur seit 1999 Quartiersmanagementgebiet. Somit bestehen zwei parallele Trends – die Herausbildung eines Szenekiezes für Studierende und Kreative einerseits – die Problemlagen benachteiligter Bevölkerungsgruppen andererseits. Am Ende gab’s noch ein gemeinsames Kaffeetrinken und Gespräch im Café GORDON in der Allerstraße 11.

800.000 Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur der Wachsenden Stadt“ für Neuköllner Jugendfreizeitstätten bewilligt

800.000 Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur der Wachsenden Stadt“ für Neuköllner Jugendfreizeitstätten bewilligt

Das Lenkungsgremium für die Vergabe der Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur Wachsende Stadt (SIWA) hat der Mittelfreigabe für die Teilsanierung von insgesamt drei Neuköllner Jugendeinrichtungen zugestimmt. Es handelt sich um eine Umwidmung von Mitteln, die nicht wie ursprünglich geplant verwendet werden konnten.

Gute Jugendarbeit braucht auch gute Einrichtungen. Ich bin sehr erfreut, dass die Senatsfinanzverwaltung mit dem Lenkungsgremium unserem Wunsch entsprochen hat, nicht verwendete SIWA-Mittel für die Sanierung von Jugendeinrichtungen zu verwenden. Bisher noch nicht in der Finanzierung berücksichtigt ist die Sanierung des Mädchensportclubs „Wilde Hütte“ in der Gropiusstadt. Das Bezirksamt wird sich weiter darum bemühen, die hier benötigten Gelder in Höhe von 200.000 Euro zu erhalten.

Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung an der Neuköllner Investitionsplanung 2017–2021

Aufruf an alle Bürgerinnen und  Bürger zur Beteiligung an der Neuköllner Investitionsplanung 2017–2021

Der Bezirk Neukölln erstellt seine Investitionsplanung für die Jahre 2017 bis 2021. Hieran können sich alle Bürgerinnen und Bürger des Bezirks unabhängig ihres Alters oder ihrer Nationalität beteiligen. Die Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen der Investitionsplanung umfassen die unterschiedlichsten Bereiche. Hierunter befinden sich sowohl Neu- und Erweiterungsbauten für Schulen oder Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen als auch Maßnahmen im Grünbereich wie der Bau oder die Erweiterung von Spielplätzen und Grünanlagen. Straßenbaumaßnahmen und städtebauliche Sanierungsmaßnahmen sowie größere Beschaffungen über 5.000 € beispielsweise für Schulinventar oder IT-Ausstattung zählen ebenfalls dazu.

Diese Planung des Bezirks legt fest, wo in den nächsten Jahren für das Neuköllner Gemeinwesen investiert wird. Daher mein ausdrücklicher Appell an die Neuköllnerinnen und Neuköllner: Nehmen Sie teil! Reden Sie mit! Gestalten Sie mit!

Die Vorschläge können bis zum 30. Juni 2016 auf dem Postweg, per E-Mail oder persönlich eingereicht werden. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden der Bezirksverordnetenversammlung übermittelt, damit sie in die dortigen Beratungen und letztlich in die für Januar 2017 vorgesehene Beschlussfassung einfließen können.

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