Am 12. November fand unser feierlicher Festakt zum 100-jährigen Jubiläum des Frauenwahlrechts im Deutschen Historischen Museum in Berlin statt. Zu Gast auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und die ehemaligen Bundesfrauenministerinnen Manuela Schwesig, Christine Bergmann, Rita Süssmuth und Ursula Lehr. Wenn Frauen – und auch einige kluge Männer – etwas so bahnbrechendes wie das #Frauenwahlrecht erreicht haben, ist es wichtig, daran zu erinnern. Trotz der Freude über die Errungenschaften müssen wir aber weiterstreiten! Heute 100 Jahre später geht es um Themen wie gleichen Lohn für gleiche Arbeit, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um die Aufwertung der sozialen Berufe und um den Schutz vor Gewalt. Es ist wichtig, dass Frauen wählen gehen. Genauso wichtig ist, dass sie für politische Ämter kandidieren und gewählt werden. Dann bewegt sich nämlich mehr für Frauen. Frauen können alles – das ist nicht nur Fakt, sondern Forderung zugleich. Und wenn die Hälfte der Bevölkerung aus Frauen besteht – warum dann nicht auch die Parlamente? Gleiche Chancen für Frauen und Männer sind gut für unsere Demokratie. Dafür zu streiten lohnt sich auch heute noch.

Mehr lesen Sie in meinem Namensbeitrag 100 Jahre Frauenwahlrecht: „Wir müssen unsere Rechte verteidigen!“ für die Zeitschrift EMMA.

100 Jahre Frauenwahlrecht